Cohesion Policy

Working Paper Vol. 29

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Working Paper 29
Zusammenfassung

Dieses Arbeitspapier stellt die Methodik der Dynamischen Territorialen Folgenabschätzung (DyTIA) vor, die über die Analyse der INTERREG-Programme in der Großregion entwickelt wurde. Es geht von der Feststellung aus, dass vorliegende Folgenabschätzungen weitgehend statisch sind und daher die komplexen, nicht-linearen Dynamiken grenzüberschreitender Regionen nicht erfassen können. Es gliedert sich in sieben Hauptabschnitte: Auf die Einleitung und den Abschnitt über statische und prozessorientierte Ansätze folgen die theoretischen Grundlagen der Theorie dynamischer Systeme sowie das erweiterte Paradigma der Resilienz (Absorption, Anpassung, Transformation, Exaptierbarkeit). Die folgenden Abschnitte präsentieren die empirische Analyse der Großregion und ihrer INTERREG-Programme einschließlich der Modellierung von Szenarien, Netzwerken und Resilienzindikatoren. Das zentrale Kapitel wendet den DyTIA-Ansatz auf das aktuelle INTERREG NEXT-Programm an und hebt die Rolle von Digital-Twin-Simulationen im Zuge von Budgetkürzungen hervor. Das Arbeitspapier schließt mit einer kritischen Diskussion der Chancen und Grenzen der vorgestellten Methodik ab. Es formuliert zudem politische Handlungsempfehlungen und trägt damit zur vorausschauenden Governance europäischer grenzüberschreitender Regionen bei.